Aufbau des Museums

Ganz klein und bescheiden hat es 1961 begonnen. Aus dem ganzen Haus, vom Keller bis zum Estrich, wurden alle „alten Sachen“ in das ehemalige Sticklokal gezügelt um dort eine „Ahnenstube“ einzurichten. Wie es eigentlich nicht anders zu erwarten war, hat Vater diese Ausstellung so gut gefallen, dass er nach weiteren Antiquitäten Ausschau hielt. 

Schon bald musste ein zweiter Raum freigemacht werden für die vergrösserte Ausstellung. Einige Jahre später musste der Raum der ehemaligen Darmhandlung (über die Darmhandlung schreiben wir später) freigemacht werden. 

Den alten Wagenschopf der ehemaligen Landwirtschaft wurde heute nicht mehr benötigt. Was lag näher als auch diesen Raum mit alten Zeitzeugen zu bestücken. So konnte auch die alte Feuerwehrspritze aus Leimbach untergebracht werden. Aber auch hier wurde der Platz bald wieder knapp.

Den grössten Ruck musste sich Vater geben als es galt die Velowerkstatt auszuräumen und in den ehemaligen Kuhstall zu verlegen. Das vierte Zimmer ist somit in Angriff genommen. Ein alter Bleiker Kachelofen aus den Jahr 1799 wird als Chemine aufgebaut.

Bald waren aber alle vier Zimmer gefüllt, ja sogar schon überfüllt, sodass der Giebelraum über dem Museum ausgebaut werden musste. So konnte die Ausstellfläche um ca. 50% erweitert werden.

 

Am 4. Januar 1975 konnte im Weiler Atzenholz bei Häggenschwil ein altes Waschhaus erworben werden. Mit vereinten Kräften wurde das Häuschen zerlegt und nach Donzhausen überführt.

Das kleine Riegelhaus mit einem Rauchstuhl wurde aufgezeichnet, alle Balken mit einer Nummer versehen und fein säuberlich zerlegt nach Donzhausen überführt. Im Sommer 1979 wurde es dann von der Zimmerei Bänziger in Heldswil restauriert und am heutigen Standort aufgerichtet.

 

Das „Riegelhüsli“ beherbergt heute einen Teil des Museums, wird aber auch als Treffpunkt benutzt.

Weiterer Ausbau folgt und wird noch beschrieben.